Dienstag, 10. November 2015

Koh Kong


Ein Ortswechsel war nötig. So reisten wir weiter gen Westen nach Koh Kong (Grenzstadt zu T-Highland). Kein wirklicher Anziehungspunkt für Reisende, für Viele ein Stopover. Unser Glück, man taucht ins echte Leben der Einheimischen ein...keine Touristenfassaden und vorallem alles so schö günsdisch. Allmorgendliches Ziel war der große Stadtmarkt mit seinem buntem Allerlei...Von vitrinierten Schweinsköpfen, über frisches  Gemüsiges, kitschige Glitzerfummel, plastic shoes in allen Variationen bis hin zu Schüßlers Suppenstammtisch...deliziös! 


Der Ort an sich hat nicht allzuviel zu bieten. Hingegen die umgebene Naturparade stellt sich durch ihre Wohlgestalt gerne zur Schau. Eine gemütliche Schlenderei durch, die von Salzwasser umspülten, Mangroven war eine malerische und gleichzeitig wohltuhende Art den Tag auszukosten.











Mal wieder ein traumtraumhafter Wasserfall...

 

Donnerstag, 23. Juli 2015

Koh Chang

Eine Insel mit viel Bergen und dem tiefen blauen Meer, mit dem Roller durch die Kurven, ja das mögen wir so sehr. Und tatsächlich war es eine unserer Lieblingsbeschäftigung auf Koh Chang mit dem Roller über die steilen Berge mit den teils serpenartigen Achterbahnstraßen zu cruisen. Die zweitgrößte Insel Thailands bietet durchaus noch reizvolle Plätzchen, wenngleich im Nordwesten, vorallem am White Sand Beach, der Massentourismus Einzug gehalten hat. An der Westküste in Richtung Süden wird es zunehmend ruhiger. Unser Glück war es sicherlich auch, dass wir in der Nebensaison auf der Insel waren und es somit allgemein recht gemütlich zuging. Das merkte man auch an den Preisen. Und so residierten wir zunächst in der Nähe des lonely Beach in drei ! Bungalows. Das schöne kleine Dörfchen Ban Bai Lan bot alle nötigen Einkaufs und Einkehr Möglichkeiten und war ein guter Ausgangspunkt für unsere Touren around the Island. 











So klapperten wir jeden Strand ab, sprangen mal wieder zur Abkühlung in einen Wasserfall und fanden die ein oder andere Bar mit grandiosem Blick auf die vorgelagerten Inseln.


























Als wir Lust auf etwas mehr Komfort und die Kids nach einem Pool verspührten, zogen wir in einen großen Bungalow am Kae Bae Beach. Das Resort verfügte über eine schöne Poolanlage und im Restaurant genossen wir das leckere Frühstücksbuffet.






Freitag, 10. Juli 2015

Otres Beach

Viel möchte ich hier nicht zu sagen...Alles begann mit einem wohlverdienten Vatertag.. während die Gleichgesinnten zu Hause dem Haxefest in de Reichemicher Wanderhütt frohlockten..oder anderswo ihr Vaterglück genossen, führte Papa Maddi sich das frischgezapfte Angkor am Pool und während einer Kickpartie zumunde.





Doch die kommende Nacht zeigte uns andere Seiten auf. Die Überschrift könnte lauten:

"Tatort Otres Lodge"

"Der tiefe Schlaf"

"Zahltag für Schüßlers"

"Alles fott, wie'm Bu sei Kapp"

a bissal Humor derf scho sei..



Aber letztendlich kamen wir zu der Erkenntnis, das alles nur materiellem Wert entspricht. Uns gehts gut, die Kinder haben es nicht wirklich realisiert. Nach genügend Abstand und Zeit verkraftet man den Schock. Wir reisen in die Heimat zurück, treffen gute Freunde und Familie..Wir haben eigentlich nichts verloren sind reicher an Erfahrung geworden und das Reisen hat sich unterm Strich dennoch gelohnt.
Und Wir werden es irgendwann wieder tun!


Freitag, 26. Juni 2015

Kep

Die erste Station in Kambodscha war eine wahre Oase der Ruhe. Der gebürtige Schweizer Michael und sein Team vom Bacoma Guesthouse bereiteten uns einen schönen Start in das siebte Land unserer Reise. In der weitläufigen Anlage mit schönem Garten wohnten die zwei jüngsten und die zwei ältesten in einem geräumigen Zimmer mit schöner Terasse und Burgfräulein Jamie von Schüßler residierte in ihrer eigenen Rundburg. Kleinere Fahrradtouren in die Umgebung waren die einzigste nennenswerte Aktivitäten, im Vordergrund stand Entspannung nach der lauten Großstadt.
Einen ersten Eindruck wie die Uhren in Kambodscha ticken, bekamen wir bereits an der Grenze, denn Kinder unter 12 Jahren müssen eigentlich nichts für das Visum bezahlen. Mit diesem Wissen und Screenshots des dazugehörigen Gesetzes ausgestattet, marschierten wir zum Bürocontainer des ersten Grenzbeamten. Nach dem Ausfüllen der Einreiseformulare ging es ans bezahlen. Zunächst sollten wir fünf mal 35 $ bezahlen. Wir erwiderten aber, dass wir für die beiden nichts bezahlen werden. Daraufhin fing der Beamte an mit uns zu handeln ! - jeweils 17,50 $ pro Kind ? Wir grinsten und zeigten ihm die entsprechenden Gesetzestexte. Etwas eingeschnappt gab er sich geschlagen und murmelte leise, 105 $ !!



 

Mittwoch, 10. Juni 2015

Ho Chi Minh (Sai Gon)

In der Metropole im Süden Vietnams wohnen mittlerweile 6 Mio. Menschen und damit doppelt so viele wie in der Hauptstadt Hanoi. Eines der wichtigsten Daten in der jüngeren Geschichte ist ohne Zweifel der 30.04.1975, auch als "Fall of Saigon" bekannt, das Ende des Krieges.
Und exakt 40 Jahre später verweilten wir in dieser pulsierenden Großstadt mit seinen unzähligen kleinen Gässchen. Um diesen Jahrestag herum wurde selbstverständlich ordentlich gefeiert, in der Mainacht mit einem pompösen Feuerwerk vom Bitexco Financal Tower und ansonsten mit allerlei Familienaktivitäten rund um die freien Tage. Da wir das im Vorfeld nicht wussten, erlebten wir im Dam Sen Waterpark eine große Überraschung. Gefühlt die Hälfte der Einwohner Ho Chi Minhs hatte an diesem Tag die selbe Idee und so konnte man vor lauter Menschen das Wasser nicht sehen. Die netten Damen an der Kasse gaben uns aber, mit dem Versprechen, dass wir nach den Feiertagen noch einmal kommen, das Eintrittsgeld zurück. Und bei unserem zweiten Besuch waren wir fast unter uns und rutschten uns die Popos wund.

Zwischenbericht

Wir fühlten uns wie Hauptdarsteller in einem schlechten Film. Ausgeraubt. In unserem Bungalow, nachts, während wir schliefen. Die Gauner haben uns wahrscheinlich über die Klimaanlage betäubt, das Schloss geknackt und so ziemlich alle wertvollen elektronischen Geräte mitgenommen. Das wertvollste aber, und das kann uns niemand jemals wieder ersetzen, sind sehr viele Bilder unserer Reise. Der Tatort war ein Bungalowresort am Otres Beach in der Nähe von Shianoukville.
Danach hatten wir erstmal keine Muse, geschweige denn Bilder, um den Blog zu aktualisieren. Der Schock hat sich nun aber so langsam gelegt und wir werden uns bemühen nach und nach unsere Seite auf den neuesten Stand zu bringen, leider aber mit wenigen, qualitativ minderwertigen Fotos.

Freitag, 8. Mai 2015

Mui Ne

Das Highlight von Mui Ne ist nicht etwa der Strand, sondern die großen weißen und roten Sanddünen, welche wie aus dem nichts aufragen und an ein Bild aus der Sahara erinnern. Der Strand ist aufgrund von sehr viel angespültem Müll und einer schwer zu durchdringenden Wand au Luxusresorts eher nicht zu empfehlen.
Deshalb schnell zurück zu den Sanddünen. Bereits die Anfahrt war filmreif. Auf unseren geliehen Rollern fühlten wir uns wie auf Pferden mit denen wir durch die Kulisse eines Westernstreifen galopierten. Gefühlte 40 Grad, staubtrocken und der ständig anhaltende Wind blies uns den Sand um die Ohren. Um der Hitze zu entfliehen machten wir Pause in einem schönen kleinen Fischerdorf, auf dem Hinweg mit Kaffee, auf dem Rückweg mit kühlem Gerstensaft. Besonders unsere kleinen, blonden waren hier mal wieder die Attraktion und jeder wollte das güldene Haar einmal anfassen.